Artikel getaggt mit Mamba

Razer Mamba – Mausrad quietscht – Schmieren hilft!

Nach einigen Wochen Einsatz mag ich meine Razer Mamba immer noch wie in den ersten Tagen, allerdings hat sich bei mir mittlerweile ein quietschen des Mausrades eingestellt. Scheinbar sind da wohl ein paar Materialien nicht ganz kompatibel miteinander und langsam nervte das Gequietsche gewaltig. Einschicken und umtauschen wollte ich mir eigentlich noch ersparen, also mal geschaut, ob man das nicht irgendwie beheben kann. Als erstes mal die Schraube unter dem Akku aufgeschraubt, weil ich meinte dort an die Innereien zu kommen, allerdings war da kein weiterkommen, so das ich die Schraube fix wieder reingedreht habe.

Razer Deckel öffnen

Mamba Deckel öffnen

Schmierstellen

Schmierstellen

Also mal den Deckel oben auf der Maus genau angeschaut und dabei zu der Vermutung gekommen, das dieser nur aufgeklippt ist. Mittels eines Schraubenziehers habe ich nun vorsichtig versucht die Abdeckung anzuheben, was auch fein geklappt hat. Insgesamt gibt es vier Clips, die sich lösen müssen. Am besten benutzt man hierfür zwei Schraubenziehen, da der Deckel bei einem nicht weit genug hochgeklappt wird. Ich habe dafür mit einem Schrauenzieher den Deckel leicht angehebel und danach mit dem zweiten Schrauenzieher an einer anderen Stelle weitergehebelt. Wenn sich der Klipp löst, hört man das an einem eindeutigen Klacken, dieses sollte man vier mal hören. Nun kann man die Schale hinten greifen und schräg nach hinten von der Maus wegziehen, nicht nach oben, das wird nicht funktionieren, da vorne zwei Haken sind, die nur nach hinten gezogen werden können. Als nächstes habe ich mir dann mal die Mechanik genau angesehen und man sieht eindeutig, wie das Mausrad gelagert ist.

Als nächstes habe ich mir nun ein Stück Papier (Küchenrolle, Toilettenpapier, Taschentuch, etc.) zu einer Spitze gerollt und diese mit ein wenig Öl befeuchtet, am besten nimmt man hierfür igendwas mit Teflon zum Beispiel, aber auch das gute alte WD40 wird seine Dienste erfüllen. Damit habe ich dann die beiden Stellen benetzt und dabei das Mausrad gedreht, bis es wieder ohne zu quietschen flutschte. Danach noch den Deckl drauf und die Maus ist wieder ruhig wie am ersten Tage.

Ich empfehle diese kleine Operation nur Leuten mit Gefühl in den Fingern, wer das nicht hat, soll das Ding umtauschen, denn wenn ihr etwas zerbrecht, ist eure Garantie wohl im Eimer. Also Finger weg, wenn ihr noch eure Garantie behalten wollt. Ich allerdings hatte keine Lust, das Ding wegen den paar Geräuschen einzuschicken. Wer das selbe versucht: Ich übernehme keine Garantie auf Richtigkeit sowie abgebrochene Mausschalen oder sonstige Schäden, die ihr mit euren gefühllosen Händen verursacht.

Wenn ich jemandem allerdings seinem Spaß an seiner Razer Mamba wiedergegeben habe, dann würde ich mich über einen kleinen Kommentar freuen. Ebenso wenn noch Fragen da sind.

Ach ja, @ Razer: Schwache Leistung! Zudem mal wieder eine total unübersichtliche Supportseite, bei der man ewig sucht, bis man mal rausbekommt, wie man euren Support erreichen könnte! Echt schwach für die Preise, die die Hardware hat. Aber das ist man ja gewöhnt. Maus ist immer noch genial, aber Service schaut anders aus….

Schmieren vorne

Schmieren vorne

Schmieren hinten

Schmieren hinten

Tags: , , , , , , , ,

Razer Mamba angekommen – Testbericht…..

Altes Doofes Dingen

Altes Doofes Dingen

So,

da ich ja eine schwäche für teuere Hardware habe (zeigt ja schon mein Alienware Notebook … wie bescheuert kann man sein….) musste nun eine neue Maus her, da meine alte Logitech G9 mittlerweile nicht mehr tragbar war. Also habe ich mich das erste Mal im Leben für eine Razer entschieden und da musste es natürlich der Edelnager Mamba sein. Heute nun ist die gute gekommen und beim Auspacken schon gab es große Augen. Was eine Verpackung, in einem feinen Plexiglas Gehäuse thront die Maus und scheint wie eine Schlange gleich zum Angriff bereit zu sein. So eine edle Verpackung hatte ich noch nicht gesehen. Nachdem das Plexiglas Gehäuse entfert war, konnte die Maus aus der Halterung genommen werden und danach auch gleich das Zubehör aus dem Sockel, sauber in Schubladen sortiert für Handbuch, Akku, USB Kable und Dokumentation. Das war schon sehr beeindruckend, wie viel Mühe die sich beim Verpacken gemacht haben.

Mamba Verpackung

Mamba Verpackung

Das zusammenbauen der Maus ging fix vonstatten und der Akku war auch noch ein wenig geladen, so das es sofort mit dem “Mit ohne Kabel” Vergnügen losgehen konnte. USB Kabel habe ich mit der Ladestation verbunden, dies kann aber auch mit der Maus direkt verbunden werden, so das kabellos und kabelgebundener Betrieb möglich ist. Bemerkenswert noch, das vergoldete USB Anschlüsse verwendet wurden, saubere Sache. Danach noch eben an den PC angesteckt, hochgefahren und los ging es. Die Maus reagierte wunderbar auf alle Bewegungen und so mussten auch die Empfindlichkeitstasten mal probiert werden, funktioniert einwandfrei. Etwas gewöhnungsbedürftig ist die Position direkt neben der linken Maustaste, ich denke aber mal, das ich mich da schnell dran gewöhnen werden. Fein auch, das die Auflösung in feineren Schritten eingestellt werden kann und nicht wie bei der G9 nur drei Stufen eingestellt werden können.

Direkt unter diesen Tasten ist dann eine Anzeige für den Ladestatus der Maus, perfekt untergebracht wie ich finde. Auch die beiden Daumentasten sind sehr gut erreichbar und haben einen feinen Druckpunkt, selbiges gilt auch für die beiden Maustasten. Insgesamt liegt der Nager ziemlich gut in meiner Hand, die G9 war hier doch viel unbequemer da viel kürzer. Merke das jetzt besonders, wo ich mal eine Alternative benutze.

Als nächstes habe ich mir dann den Treiber angesehen, dieser muss von der Webseite von Razor direkt runtergeladen werden und wird nicht mitgeliefert. Feine Sache eigentlich, auf den CD´s sind doch eh nie die aktuellsten Treiber, von daher stört mich das nicht. Der Treiber wirkt ziemlich gut, auch wenn ich die Profile und Makros jetzt noch nicht ausgiebig getestet habe. Zudem werden die Profile auf der Maus gespeichert, so das dies manchmal 4 Sekunden dauern kann, mich stört es nicht, auch wenn manche Tests hier von einem trägen Treiber sprechen. Ich jedenfalls stelle meinen Treiber nicht unter Zeitdruck ein so das es auch für mich nicht schlimm ist, wenn ich da mal ein paar Sekunden warten muss, bis eine Einstellung auf der Maus gespeichert ist.

Alle Teile der Mamba

Alle Teile der Mamba

Das Anschliessen des Kabels funktioniert so weit super und kann während dem Betrieb durchgeführt werden, allerding braucht es schon ein wenig Zeit dafür (ca. 10 Sekunden). Ansonsten macht der Nager auch im Kabelbetrieb eine gute Figur. Wenn ich also mal das Laden vergesse, ist das natürlich eine feine Sache. Auf der Rückseite finden wir dann auch die Verriegelung für den Kabelanschluss, wenn ich das Kabel wieder trenne, muss ich eben diese lösen, ansonsten gibt es dort noch einen Ein/Ausschalter sowie eine Taste für die Synchronisation mit der Ladestation, welche ich aber noch nicht brauchte.

Als letzten Punkt dann noch die feine Ladestation, kein umständliches Fummeln, Maus drauflegen und aufgeladen wird das Ding, einfacher geht es nicht. Die Optik ist auch super gelungen, die Ladestation pulsiert hierbei in feinem blauen Licht.

Fazit: Eine unverschämt teure Maus, die bislang für mich das Geld wert ist. So ein feines Gefühl hatte ich mit einer Maus noch nie am ersten Tag. Der Preis allerdings ist ein großes Manko, ich denke mal, das es irgendwann eine abge

peckte Version gibt, die vielleicht nicht so edel verpackt ist….

Mamba Verpackung

Mamba Verpackung

Mamba Verpackung

Mamba Verpackung

Mamba auf Mauspad

Mamba auf Mauspad

Mamba auf Ladestation

Mamba auf Ladestation

.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.

Tags: , , , , , , , , , , , ,